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Buchweizenmilch – Der glutenfreie Pflanzendrink aus dem Pseudogetreide

Buchweizenmilch ist ein noch wenig bekannter Pflanzendrink, der aus den Samen des Buchweizens hergestellt wird. Trotz seines Namens ist Buchweizen kein echtes Getreide, sondern ein Pseudogetreide aus der Familie der Knöterichgewächse – und damit von Natur aus völlig glutenfrei. Mit seinem nussigen Aroma, wertvollen Aminosäuren und dem blutdruckregulierenden Inhaltsstoff Rutin ist Buchweizenmilch eine interessante Alternative für alle, die glutenfreie Pflanzendrinks suchen.

Buchweizenmilch – Der glutenfreie Pflanzendrink aus dem Pseudogetreide

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Nährwerte pro 100 ml (ca. Angaben)

Nährstoff Menge (ca.)
Kalorien 33 kcal
Protein 0,5 g
Fett 0,8 g
Kohlenhydrate 6,2 g
Calcium 6 mg

Alle Nährwertangaben sind Durchschnittswerte und können je nach Produkt, Hersteller und Herkunft abweichen.

Herstellung

Die Herstellung von Buchweizenmilch ähnelt dem Verfahren anderer Pflanzendrinks. Die dreieckigen Buchweizenkörner werden zunächst eingeweicht, um sie weicher zu machen und die Nährstoffe besser verfügbar zu machen. Anschließend werden die eingeweichten Körner zusammen mit frischem Wasser fein püriert. Die entstandene Masse wird dann durch ein feines Tuch oder einen Nussmilchbeutel gefiltert, um die festen Bestandteile zu entfernen.

In der industriellen Produktion werden die Buchweizenkörner häufig zunächst geröstet, was dem Drink ein intensiveres, leicht karamelliges Aroma verleiht. Einige Hersteller fügen Pflanzenöl, Salz oder natürliche Süßungsmittel hinzu, um Konsistenz und Geschmack zu verbessern. Da Buchweizen kein Gluten enthält, fehlt dem Drink die leichte Bindung, die beispielsweise Hafermilch aufweist – Buchweizenmilch ist daher von Natur aus etwas dünnflüssiger.

Buchweizen ist trotz seines Namens botanisch nicht mit Weizen verwandt. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist damit näher mit Rhabarber und Sauerampfer verwandt als mit Weizen, Roggen oder Dinkel. Deshalb ist Buchweizen auch für Menschen mit Zöliakie sicher – vorausgesetzt, es liegt keine Kreuzkontamination bei der Verarbeitung vor.

Nährwerte & Inhaltsstoffe

Buchweizenmilch enthält pro 100 ml rund 33 Kilokalorien, etwa 0,5 g Eiweiß, 0,8 g Fett und 6,2 g Kohlenhydrate. Der Kaloriengehalt liegt damit unter dem von Kuhmilch (ca. 64 kcal) und auch unter dem vieler anderer Pflanzendrinks wie Hafer- oder Sojamilch.

Besonders hervorzuheben ist der Nährstoffreichtum des Buchweizens als Rohstoff: Die Körner enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren, was bei pflanzlichen Lebensmitteln selten ist. Der Proteingehalt des rohen Buchweizens liegt bei beachtlichen 9,8 g pro 100 g, mit nur 1,8 g Fett. Im fertigen Drink sind diese Werte allerdings durch die Verdünnung mit Wasser deutlich geringer.

Buchweizen liefert die Vitamine A, B und E sowie den sekundären Pflanzenstoff Rutin. Rutin ist ein Flavonoid, das die Blutgefäße stärken und zur Regulierung des Blutdrucks beitragen kann. Zusätzlich enthält Buchweizen Lecithin, das eine Rolle beim Cholesterinstoffwechsel spielt und zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte beitragen kann.

Der natürliche Calciumgehalt von Buchweizenmilch ist mit etwa 6 mg pro 100 ml sehr niedrig. Wer Buchweizenmilch als regelmäßigen Milchersatz nutzen möchte, sollte auf calciumangereicherte Varianten achten oder Calcium über andere Lebensmittel aufnehmen.

Geschmack & Verwendung

Buchweizenmilch hat ein leicht nussiges, dezent erdiges Aroma, das an geröstete Körner erinnert. Der Geschmack ist milder als der von Sojamilch, aber weniger süß als Hafermilch. Die Konsistenz ist vergleichsweise dünn – dünner als Mandelmilch – da Buchweizen kein Gluten enthält, das für eine natürliche Bindung sorgen könnte.

In der Küche eignet sich Buchweizenmilch gut für Müsli, Smoothies und als Getränk pur oder im Kaffee. Auch in Suppen und Saucen kann sie eingesetzt werden, wobei sie diesen eine dezente nussige Note verleiht. Zum Aufschäumen ist Buchweizenmilch weniger geeignet, da die dünne Konsistenz keinen stabilen Schaum bildet.

Beim Backen ist Buchweizenmilch nur bedingt empfehlenswert: Da Buchweizen kein Gluten enthält, fehlt dem Teig die nötige Klebereigenschaft. In Rezepten, die auf Glutenstruktur angewiesen sind – etwa Hefeteig oder Brot – kann Buchweizenmilch allein keine guten Ergebnisse liefern. Für Pfannkuchen, Waffeln oder Rührkuchen, bei denen die Teigbindung weniger kritisch ist, funktioniert sie hingegen gut.

Vorteile & Nachteile

Häufige Fragen

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Trotz des ähnlichen Namens sind Buchweizen und Weizen botanisch nicht verwandt. Weizen gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ein echtes Getreide mit Glutengehalt. Buchweizen hingegen ist ein Pseudogetreide aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und enthält kein Gluten. Die dreieckigen Buchweizenkörner erinnern optisch an Bucheckern – daher der Name «Buchweizen».
Ja, Buchweizen ist von Natur aus glutenfrei, da er kein echtes Getreide ist. Allerdings besteht bei der Verarbeitung in Betrieben, die auch glutenhaltiges Getreide verarbeiten, ein Risiko der Kreuzkontamination. Menschen mit Zöliakie sollten daher auf Produkte mit dem offiziellen Glutenfrei-Siegel (durchgestrichene Ähre) achten, das eine Kontamination unter 20 ppm garantiert.
Ja, die Herstellung zu Hause ist einfach: Etwa 100 g Buchweizen für 4–6 Stunden in Wasser einweichen, abspülen und mit 500–750 ml frischem Wasser in einem Mixer fein pürieren. Die Masse durch ein Nussmilchtuch oder ein feines Sieb abseihen. Nach Belieben mit einer Prise Salz, Vanille oder etwas Ahornsirup verfeinern. Im Kühlschrank hält sich die selbstgemachte Buchweizenmilch etwa 3 Tage.
Buchweizenmilch ist ideal für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie, die viele andere Pflanzendrinks wie Hafermilch meiden müssen. Auch für Allergiker, die auf Nüsse oder Soja reagieren, kann Buchweizenmilch eine verträgliche Alternative sein. Durch den Gehalt an Rutin und Lecithin ist sie zudem für Menschen interessant, die auf Blutdruck und Cholesterinwerte achten möchten.

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