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Haselnussmilch – Der Pflanzendrink mit Nuss-Nougat-Aroma

Haselnussmilch – offiziell als Haselnussdrink bezeichnet – überrascht mit ihrem intensiven, nussig-süßlichen Geschmack, der an Nougat oder heiße Schokolade erinnert. Mit ihrer leicht bräunlichen Farbe und dem vollmundigen Aroma ist sie unter den Pflanzendrinks ein echtes Geschmackserlebnis. Besonders in Kaffee überzeugt sie, da sie nicht ausflockt und dem Getränk eine angenehme Nussnote verleiht.

Haselnussmilch – Der Pflanzendrink mit Nuss-Nougat-Aroma

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Nährwerte pro 100 ml (ca. Angaben)

Nährstoff Menge (ca.)
Kalorien 29 kcal
Protein 0,4 g
Fett 1,6 g
Kohlenhydrate 3,1 g
Calcium 12 mg

Alle Nährwertangaben sind Durchschnittswerte und können je nach Produkt, Hersteller und Herkunft abweichen.

Herstellung

Die Herstellung von Haselnussmilch folgt dem klassischen Nussdrink-Prinzip: Haselnüsse werden eingeweicht, mit Wasser fein püriert und anschließend durch ein Tuch oder Sieb gefiltert. Die leicht bräunliche Farbe des fertigen Drinks stammt von der Haselnusshaut, die beim Mixen mittransportiert wird – blanchierten (enthäuteten) Haselnüssen fehlt diese charakteristische Färbung.

Für die Selbstherstellung empfiehlt sich folgendes Verhältnis: 500 g Haselnüsse über Nacht in Wasser einweichen, dann mit 500 ml frischem Wasser im Hochleistungsmixer pürieren und durch einen Nussmilchbeutel filtern. Das Ergebnis ist ein besonders aromatischer, konzentrierter Drink, der sich bei Bedarf mit weiterem Wasser verdünnen lässt. Selbst gemachte Haselnussmilch hält sich im Kühlschrank etwa 5 Tage.

Kommerzielle Haselnussdrinks enthalten in der Regel deutlich weniger Nüsse und werden mit Wasser, Stabilisatoren, Emulgatoren und häufig zugesetztem Zucker hergestellt. Optional werden sie mit Calcium und Vitaminen angereichert. Wer den vollen Haselnussgeschmack sucht, greift besser zur selbst gemachten Variante.

Nährwerte & Inhaltsstoffe

Haselnussmilch enthält pro 100 ml rund 29 Kilokalorien, 0,4 g Protein, 1,6 g Fett und 3,1 g Kohlenhydrate. Der natürliche Calciumgehalt liegt bei etwa 12 mg pro 100 ml. Damit ist Haselnussmilch kalorienarm, aber auch relativ nährstoffarm im Vergleich zu Kuhmilch.

Die Stärke der Haselnuss liegt in ihrem Mikronährstoffprofil. Ganze Haselnüsse sind reich an Vitamin E (einem starken Antioxidans), Vitamin B1, B6 und Folsäure sowie an den Mineralstoffen Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen und Zink. Zudem enthalten sie nennenswerte Mengen an Omega-3-Fettsäuren, die für die Herzgesundheit als vorteilhaft gelten.

Ein besonderer Vorteil: Haselnussmilch enthält kein Cholesterin und praktisch keine gesättigten Fettsäuren. Das Fett besteht überwiegend aus einfach ungesättigten Fettsäuren (vor allem Ölsäure), die den LDL-Cholesterinspiegel senken können. Im fertigen Drink sind diese Nährstoffe aufgrund des geringen Nussanteils jedoch stark verdünnt.

Haselnussmilch enthält kein Cholesterin und keine gesättigten Fettsäuren. Wer auf seinen Cholesterinspiegel achten muss, findet in Haselnussdrink eine geschmackvolle Alternative zu Kuhmilch – besonders für Kaffee und Kakao.

Geschmack & Verwendung

Haselnussmilch hat unter allen Pflanzendrinks eines der intensivsten Aromen. Ihr Geschmack erinnert deutlich an Nougat, Nutella oder heiße Schokolade – eine Eigenschaft, die sie besonders bei Genießern beliebt macht. Die leicht bräunliche Farbe unterstreicht den optischen Eindruck eines kakaohaltigen Getränks, obwohl kein Kakao enthalten ist.

Besonders gut eignet sich Haselnussmilch als Kaffeebegleiter: Sie flockt in heißem Kaffee nicht aus und verleiht dem Getränk eine angenehme Nuss-Nougat-Note – fast wie ein Haselnuss-Latte, ohne zusätzliches Sirup. Auch in heißer Schokolade, Smoothies und Porridge entfaltet sie ihr volles Aroma.

Beim Backen bringt Haselnussmilch eine natürliche nussige Note in Kuchen, Muffins und Waffeln ein. In Kombination mit Kakao ergibt sich ein intensives Nougat-Aroma, das an klassische Haselnuss-Schokoladen-Kreationen erinnert. Für herzhafte Gerichte wie Saucen oder Suppen ist der ausgeprägte Eigengeschmack jedoch weniger geeignet – hier passen neutralere Pflanzendrinks besser.

Vorteile & Nachteile

Häufige Fragen

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Das charakteristische Nougat-Aroma von Haselnussmilch kommt direkt aus den Haselnüssen selbst. Haselnüsse enthalten natürliche Aromastoffe (vor allem Filberton), die für den typischen «nussigen» Geschmack verantwortlich sind – denselben Geschmack, der auch Nutella und Nougat prägt. Da Haselnussmilch diese Aromastoffe in konzentrierter Form enthält, erinnert der Geschmack stark an diese Produkte, obwohl weder Schokolade noch Zucker zugesetzt sind.
Nein, Haselnussmilch ist für Menschen mit Nussallergie strikt zu meiden. Haselnüsse gehören zu den häufigsten Auslösern von Nussallergien in Europa. Besonders zu beachten: Zwischen Birkenpollenallergie und Haselnussallergie bestehen häufig Kreuzreaktionen. Wer gegen Birkenpollen allergisch ist, reagiert in vielen Fällen auch auf Haselnüsse. Bei Verdacht auf eine Nussallergie sollte vor dem Konsum eine allergologische Abklärung erfolgen.
Selbst gemachte Haselnussmilch hält sich im Kühlschrank etwa 4–5 Tage. Da sie keine Konservierungsstoffe enthält, sollte sie stets gut verschlossen und gekühlt aufbewahrt werden. Vor dem Trinken kräftig schütteln, da sich natürliche Nussdrinks mit der Zeit absetzen. Säuerlicher Geruch oder Flockenbildung deuten auf Verderb hin – in diesem Fall sollte die Milch nicht mehr konsumiert werden.
Ja, Haselnussmilch lässt sich aufschäumen, allerdings nicht so stabil wie Soja- oder Hafermilch. Für einen besseren Schaum empfehlen sich spezielle Barista-Varianten mit erhöhtem Fettgehalt und zugesetzten Stabilisatoren. Selbst gemachte Haselnussmilch mit höherem Nussanteil schäumt ebenfalls besser als die dünnflüssigeren Handelsprodukte. Das Ergebnis ist ein aromatischer Haselnuss-Schaum, der sich besonders gut für Cappuccino und Latte eignet.

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