Pflanzlich

Macadamiamilch – Der cremigste Pflanzendrink mit Honignote

Macadamiamilch gilt unter Kennern als der Pflanzendrink, der dem Geschmack von Kuhmilch am nächsten kommt. Der cremige Drink mit seiner dezent buttrigen Note und einem Hauch von Honig überzeugt selbst skeptische Milchtrinker. Mit nur 27 Kilokalorien pro 100 ml gehört er zudem zu den kalorienärmsten Milchalternativen auf dem Markt.

Macadamiamilch – Der cremigste Pflanzendrink mit Honignote

Diese Produkte könnten dich interessieren

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preis inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preis inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand.

Nährwerte pro 100 ml (ca. Angaben)

Nährstoff Menge (ca.)
Kalorien 27 kcal
Protein 0,5 g
Fett 1,8 g
Kohlenhydrate 2,2 g
Calcium 38 mg

Alle Nährwertangaben sind Durchschnittswerte und können je nach Produkt, Hersteller und Herkunft abweichen.

Herstellung

Macadamiamilch wird aus den Nüssen des Macadamiabaums (Macadamia integrifolia) hergestellt, der ursprünglich aus den Regenwäldern Australiens stammt. Die Nüsse werden zunächst geschält und eingeweicht – ein Prozess, der mindestens vier Stunden dauert, da Macadamianüsse besonders hart sind. Anschließend werden sie mit Wasser fein gemahlen und die Flüssigkeit durch ein Sieb oder Tuch gefiltert.

In der industriellen Herstellung liegt der Macadamia-Anteil im fertigen Drink typischerweise bei 3–5 %. Da Macadamianüsse von Natur aus sehr fettreich sind (über 70 % Fettgehalt), ergibt sich trotz des geringen Nussanteils eine angenehm cremige Konsistenz. Hersteller fügen häufig Stabilisatoren, Calcium und Vitamine hinzu.

Für die Herstellung zu Hause werden etwa 100 g Macadamianüsse mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) in Wasser eingeweicht. Dann werden sie mit 750 ml frischem Wasser und optional 1–2 entsteinte Datteln für natürliche Süße im Hochleistungsmixer püriert und gefiltert. Der so gewonnene Drink ist cremiger und nussiger als die Kaufvariante.

Macadamiabäume tragen erst nach 7–10 Jahren erstmals Früchte und liefern vergleichsweise geringe Erntemengen. Das macht Macadamianüsse zu einer der teuersten Nusssorten der Welt – und Macadamiamilch zu einem eher hochpreisigen Pflanzendrink.

Nährwerte & Inhaltsstoffe

Macadamiamilch ist mit 27 kcal pro 100 ml ausgesprochen kalorienarm. Der Fettgehalt liegt mit 1,8 g pro 100 ml zwar höher als bei manch anderem Pflanzendrink, besteht aber überwiegend aus einfach ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure). Macadamianüsse haben unter allen Nüssen den höchsten Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, was sich auch im Drink widerspiegelt.

Einfach ungesättigte Fettsäuren gelten als herzgesund: Sie können den LDL-Cholesterinspiegel senken und das HDL-Cholesterin («gutes» Cholesterin) unterstützen. Zudem enthält Macadamiamilch Palmitoleinsäure (Omega-7), eine seltene Fettsäure, die in der Kosmetikindustrie unter dem Namen Aquaderm bekannt ist und zur Feuchtigkeitsbindung der Haut beiträgt.

Der Proteingehalt ist mit 0,5 g pro 100 ml gering. An Mineralstoffen liefert Macadamiamilch Mangan, Magnesium, Eisen und Kalium. Der natürliche Calciumgehalt liegt bei 38 mg pro 100 ml – höher als bei vielen anderen Pflanzendrinks, aber immer noch deutlich unter Kuhmilch. An Vitaminen sind vor allem Vitamin B1 (Thiamin) und Vitamin E enthalten.

Im Vergleich zu anderen Nussmilch-Varianten hat Macadamiamilch einen etwas höheren Fettgehalt, was maßgeblich zu ihrer cremigen Textur beiträgt. Gleichzeitig liegt der Kohlenhydratgehalt mit 2,2 g pro 100 ml im moderaten Bereich.

Macadamiamilch enthält Palmitoleinsäure (Omega-7), die in der Kosmetik als Aquaderm bekannt ist. Diese seltene Fettsäure unterstützt die natürliche Feuchtigkeitsbindung der Haut und kommt sonst hauptsächlich in Sanddornöl vor. Wer Macadamiamilch regelmäßig trinkt, tut also nicht nur dem Gaumen, sondern möglicherweise auch der Haut etwas Gutes.

Geschmack & Verwendung

Das herausragende Merkmal von Macadamiamilch ist ihr Geschmack: Viele Tester beschreiben ihn als «schmeckt fast wie Kuhmilch mit Honig». Der Drink ist cremig, leicht buttrig und dezent süßlich – ein Geschmacksprofil, das unter den pflanzlichen Alternativen einzigartig ist. Unter allen Pflanzendrinks kommt Macadamiamilch dem Mundgefühl und Geschmack von Kuhmilch am nächsten.

Für Kaffee ist Macadamiamilch eine hervorragende Wahl. Ihre natürliche Cremigkeit harmoniert ausgezeichnet mit Espresso, und sie flockt seltener aus als dünnere Pflanzendrinks. Die buttrige Süße ersetzt den Zucker, den viele Menschen ihrem Kaffee sonst hinzufügen. Barista-Varianten lassen sich zudem gut aufschäumen.

Im Müsli und Porridge entfaltet Macadamiamilch ihr volles Potenzial – die dezente Honignote ergänzt Haferflocken und Früchte perfekt. Auch für Smoothies, Chia-Pudding und zum Backen eignet sie sich hervorragend. Beim Backen verleiht sie Gebäck eine feine buttrige Note ohne tierische Fette.

Für herzhafte Gerichte wie Saucen und Suppen ist Macadamiamilch aufgrund ihres süßlichen Grundtons weniger ideal. Hier eignen sich neutrale Pflanzendrinks wie Soja- oder Hafermilch besser.

Vorteile & Nachteile

Häufige Fragen

Diese Produkte könnten dich interessieren

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preis inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preis inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand.

Macadamiamilch verdankt ihre Ähnlichkeit mit Kuhmilch dem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, der ihr eine natürlich cremige Textur verleiht. Der buttrige, leicht süßliche Geschmack erinnert an Vollmilch mit einem Hauch Honig. Kein anderer Pflanzendrink kommt in Mundgefühl und Geschmacksprofil so nah an Kuhmilch heran – weshalb Macadamiamilch besonders bei Umsteigern beliebt ist, die den Kuhmilchgeschmack vermissen.
Ja, Macadamiamilch lässt sich gut zu Hause herstellen. Etwa 100 g rohe Macadamianüsse werden mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) in Wasser eingeweicht. Anschließend werden sie mit 750 ml frischem Wasser und optional 1–2 entsteinten Datteln für natürliche Süße im Hochleistungsmixer püriert. Die Masse wird durch ein Nussmilchtuch oder feines Sieb gefiltert. Der selbst gemachte Drink ist cremiger als die Kaufvariante und hält im Kühlschrank etwa 3–4 Tage.
Aquaderm ist der in der Kosmetikindustrie gebräuchliche Name für Palmitoleinsäure, eine Omega-7-Fettsäure. Diese seltene Fettsäure kommt natürlich in Macadamianüssen vor und unterstützt die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Palmitoleinsäure ist auch ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Hautfetts (Sebum) und kann dazu beitragen, die Hautbarriere zu stärken. Neben Macadamianüssen findet sich Palmitoleinsäure vor allem in Sanddornöl.
Nein, Macadamiamilch ist bei einer Baumnussallergie nicht geeignet. Macadamianüsse gehören botanisch zu den Baumnüssen und sind als Allergen kennzeichnungspflichtig. Wer unter einer Allergie gegen Baumnüsse wie Haselnuss, Walnuss oder Cashew leidet, sollte vor dem Verzehr von Macadamiamilch unbedingt den Allergologen konsultieren. Alternativ bieten sich nussfreie Pflanzendrinks wie Hafer-, Soja- oder Hanfmilch an.

Das könnte dich auch interessieren