Pflanzlich

Mandelmilch – Die vegane Alternative mit Superfood-Qualitäten

Mandelmilch – im Handel als Mandeldrink geführt – gehört zu den kalorienärmsten pflanzlichen Milchalternativen überhaupt. Mit nur rund 24 Kilokalorien pro 100 ml liefert sie etwa die Hälfte der Energie von Kuhmilch. Ihr leicht nussiger, angenehmer Geschmack und die gute Bekömmlichkeit machen sie zu einem beliebten Begleiter für Müsli, Smoothies und Kaffee.

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Nährwerte pro 100 ml (ca. Angaben)

Nährstoff Menge (ca.)
Kalorien 24 kcal
Protein 0,5 g
Fett 1,1 g
Kohlenhydrate 3,0 g
Calcium 24 mg *

Alle Nährwertangaben sind Durchschnittswerte und können je nach Produkt, Hersteller und Herkunft abweichen.

Herstellung

Die Herstellung von Mandelmilch ist im Grundprinzip seit Jahrhunderten unverändert. Ganze Mandeln werden zunächst eingeweicht, dann mit Wasser fein gemahlen und schließlich durch ein feines Tuch oder Sieb gefiltert. Zurück bleibt ein milchig-weißer, leicht trüber Pflanzendrink mit dezent nussigem Aroma.

In der industriellen Produktion werden die Mandeln häufig blanchiert (enthäutet), um eine hellere Farbe und einen milderen Geschmack zu erzielen. Der Mandelanteil handelsüblicher Produkte liegt typischerweise bei nur 2–7 % – der Großteil besteht aus Wasser. Viele Hersteller fügen Stabilisatoren (z. B. Gellan), Emulgatoren, Pflanzenöle und Anreicherungen wie Calcium, Vitamin D und B-Vitamine hinzu. So entsteht ein Produkt, das optisch und in der Handhabung an Kuhmilch erinnert, aber ein völlig anderes Nährstoffprofil aufweist.

Nährwerte & Inhaltsstoffe

Mandelmilch ist mit nur rund 24 Kilokalorien pro 100 ml ausgesprochen kalorienarm – das entspricht etwa der Hälfte des Kaloriengehalts von fettarmer Kuhmilch. Der Eiweißgehalt liegt bei ca. 0,5 g, der Fettgehalt bei 1,1 g und die Kohlenhydrate bei 3,0 g pro 100 ml.

Trotz des geringen Kaloriengehalts bringt Mandelmilch einige wertvolle Inhaltsstoffe mit. Sie enthält B-Vitamine (insbesondere B2 und B6) sowie die Vitamine K, E und C. An Mineralstoffen sind Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen, Phosphor und Zink enthalten – wenn auch in geringeren Mengen als in ganzen Mandeln, da der Mandelanteil im fertigen Drink niedrig ist.

Bemerkenswert ist die Fettqualität: Rund 54 % der enthaltenen Fette sind ungesättigte Fettsäuren, vor allem einfach ungesättigte Ölsäure. Ungesättigte Fettsäuren gelten als herzgesund und können dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu regulieren.

Der natürliche Calciumgehalt von Mandelmilch liegt bei nur etwa 24 mg pro 100 ml. Viele Hersteller reichern ihre Produkte jedoch mit Calcium an – häufig auf rund 120 mg pro 100 ml –, um den Gehalt von Kuhmilch anzunähern. Ein Blick auf die Zutatenliste und Nährwerttabelle ist daher empfehlenswert.

Mandelmilch enthält rund die Hälfte der Kalorien von Kuhmilch und ist dabei besonders gut verträglich. Sie enthält weder Laktose noch Milcheiweiß und besitzt laut Studien ein geringeres allergenes Potenzial als Kuhmilch. Wer allerdings unter einer Nussallergie leidet, muss Mandelmilch selbstverständlich meiden.

Geschmack & Verwendung

Mandelmilch schmeckt leicht nussig und dezent süßlich – ein Geschmack, den die meisten Menschen als angenehm und erfrischend empfinden. Am besten kommt das Aroma gut gekühlt zur Geltung. Im Vergleich zu Hafermilch ist der Geschmack etwas dezenter und weniger getreidig.

In der Küche lässt sich Mandelmilch vielseitig einsetzen. Sie eignet sich hervorragend für Müsli, Porridge, Smoothies, Chia-Pudding und Overnight Oats. Beim Backen kann sie Kuhmilch in den meisten Rezepten 1:1 ersetzen und verleiht Kuchen, Muffins und Pfannkuchen eine feine nussige Note.

Für Kaffee sind spezielle Barista-Varianten empfehlenswert, da Standard-Mandelmilch aufgrund ihres geringen Fettgehalts in heißem Kaffee manchmal ausflockt. Für cremige Saucen und Suppen ist Mandelmilch wegen ihres dünnen Körpers weniger ideal – hier liefern Hafer- oder Sojadrinks bessere Ergebnisse.

In der orientalischen und indischen Küche hat Mandelmilch eine lange Tradition als Grundlage für Desserts wie Mandelpudding, Blancmange oder Kulfi.

Vorteile & Nachteile

Häufige Fragen

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Ja, Mandelmilch ist vollständig pflanzlich und damit vegan. Sie wird aus Mandeln und Wasser hergestellt. Auch die in handelsüblichen Produkten enthaltenen Zusätze wie Stabilisatoren, Emulgatoren und Vitaminanreicherungen sind pflanzlichen Ursprungs.
Nein, Mandelmilch ist kein Milchprodukt. In der EU darf der Begriff «Milch» nur für tierische Erzeugnisse verwendet werden. Der korrekte Handelsname lautet daher «Mandeldrink» oder «Mandelgetränk». Im alltäglichen Sprachgebrauch hat sich «Mandelmilch» dennoch eingebürgert.
Die meisten handelsüblichen Mandeldrinks enthalten nur 2–3 % Mandeln, manche Premium-Produkte bis zu 7 %. Der Großteil des Produkts besteht aus Wasser. Das erklärt, warum der Nährstoffgehalt – insbesondere Protein und Vitamin E – deutlich geringer ist als bei ganzen Mandeln. Wer einen höheren Mandelanteil möchte, kann Mandelmilch einfach selbst herstellen: Etwa 100–150 g Mandeln auf 1 Liter Wasser ergibt einen deutlich gehaltvolleren Drink.
Nein, als Milchersatz für Säuglinge und Kleinkinder ist Mandelmilch nicht geeignet. Der Protein-, Fett- und Kaloriengehalt ist zu gering, um den Nährstoffbedarf von Kleinkindern zu decken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät davon ab, pflanzliche Milchalternativen als Hauptgetränk für Kinder unter 2 Jahren zu verwenden.
Ja, Mandelmilch ist von Natur aus glutenfrei und damit eine gute Alternative für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität. Im Gegensatz zu Hafermilch, die das hafereignene Protein Avenin enthält und häufig Kreuzkontamination aufweist, besteht bei reiner Mandelmilch dieses Problem nicht. Bei industriellen Produkten empfiehlt es sich dennoch, auf eine glutenfreie Kennzeichnung zu achten.

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